Wir unterstützen einen katholischen Priester aus Italien, der im Quartier Vridi Canal ein kleines Ambulatorium in einem Container eingerichtet hat, mit einer Medikamentenspende im Wert von 300'000 CFA pro Monat (CHF 550.-)

SchneideratelierIm Jahr 2011 liessen wir ein Schneideratelier bauen. Jugendliche aus dem Waisenhaus oder dem Quartier haben hier die Möglichkeit, gratis eine Schneiderlehre zu machen.

Vor ein paar Jahren liessen wir für die Centres einen Sodbrunnen bauen. Zuvor musste das Wasser eingekauft werden, die Feuerwehr lieferte es uns und füllte unsere grossen Wassertanks auf. Das war noch kurz vor dem Krieg. Während der kriegerischen Auseinandersetzungen nach der Präsidentschaftswahl Ende 2010 und während den darauffolgenden zwei Jahren, als kein Wasser mehr bis in unseren Slum kam, half der Brunnen nicht nur uns, sondern auch dem ganzen Quartier, gutes und sauberes Wasser zu haben.

Im Jahr 2012 erhielten wir von einer Schweizer Firma eine ultramoderne Wasseranlage gesponsert, die mittels Ultraschall das Wasser säubert.

KiosqueMenschen mit Aids werden nach wie vor aus einzelnen Restaurants verbannt wegen ihrem Status. Vor ein paar Jahren liessen wir beim Ambulatorium mit Hilfe einer französischen Firma ein kleines Restaurant bauen, das allen Aidspatienten, die oftmals für eine Blutentnahme nüchtern zu uns kommen müssen, die Möglichkeit gibt, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen.
Auch das Personal und Lotti Latrous selber essen jeden Mittag dort, es herrscht eine freundschaftliche, lockere und schöne  Atmosphäre mal abseits des professionellen Umfelds.

Die Gruppe «Initiative Plus» verteilt allmorgendlich im Universitätsspital von Treichville ein reichhaltiges Frühstück an HIV-positive Patienten, die nüchtern zu ihren Untersuchungen kommen müssen und zudem oftmals ausgehungert sind. Auch wird eine Krankenpflegerin finanziert, die Hausbesuche durchführt und Lebensmittel an die ärmsten Familien verteilt (Reis, Sardinen, Milch usw.).

Das Projekt wurde bis 2012 von einer amerikanischen Stiftung unterstützt, musste dann aber eingestellt werden und kann nun dank der Hilfe der Stiftung Lotti Latrous wieder weitergeführt werden, pro Monat werden über 1'200 Frühstücke verteilt (Kosten monatlich 1'500‘000 CFA, dies entspricht ca. CHF 2'750.-)