• Bureau

    Frauen warten vor dem Büro von Lotti Latrous auf ihre Konsultation.

  • Innenhof

    Jeden Tag warten viele Menschen im Hof auf Hilfe.

  • Beratung

    In ihrem kleinen Büro berät Lotti Latrous eine Frau.

  • Labor 1

    Im Labor können alle wichtigen Analysen direkt vor Ort vorgenommen werden.

  • Röntgen

    Ein Radiologe beurteilt im Röntgenzimmer eine Aunfahme.

  • Ultraschall

    Schwangerschaftskontrolle mit Ultraschall.

  • Frauen holen Wasser

    2 x täglich können sich die Quartierbewohner beim Centre Espoir gratis mit sauberem Trinkwasser versorgen.

Das Ambulatorium wurde seit der Gründung von Lotti Latrous‘ Mann Aziz stetig um- und weitergebaut. Zu den drei Containern kamen ein Labor, ein Röntgenzimmer, ein Ultraschall, mehrere Konsultationsräume, zwei Apotheken (für Aids-Medikamente resp. für allgemeine Medikamente), ein Sozialbüro, ein Büro für die Administration, ein Büro für die Personalchefin, eine Küche für die Breiausgabe unterernährter Babys und Kleinkinder und im ersten Stock drei Schlafzimmer für Mithelfer aus dem Ausland.

Angestellt sind drei Ärzte, zwei spezialisiert in HIV–AIDS, einer ein Notfallarzt, drei Radiologen, ein Radiologie-Techniker, drei Sozialarbeiter, ein Apotheker, zwei Apothekerhelferinnen, drei Laboranten, drei administrative Angestellte, sechs Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger, eine Pädagogin und drei Frauen, die sich um die Säuglingspflege und die Ernährung von schwer unterernährten Babys kümmern.

Im Ambulatorium werden jährlich durchschnittlich 25'000 Allgemeinkonsultationen durchgeführt und zudem über 4000 Aids-Patienten  behandelt, die bei uns ihre Therapie gratis erhalten und auch sämtliche Labor-Analysen gratis machen lassen können.

Wir betreuen 40 Babys, deren Mütter mit HIV infiziert sind, und versorgen sie wöchentlich mit Säuglingsmilch. Dazu kommen 50 unterernährte Kinder, die jeden Tag ihren Brei erhalten. Ferner gibt es monatlich 400 Normalkontrollen von Babys und Kleinkindern bezüglich Gewicht und Gesundheitszustand.

Es gibt zwei Fahrer, die unsere Patienten zu verschiedenen spezialisierten Institutionen begleiten (Kinesiotherapie, Herzspezialisten, Onkologen, Tuberkulosen-Centren etc.). Zudem engagieren wir auch noch Tages- und Nachtwächter.

Von einem grosszügigen Spender erhalten wir seit Jahren eine Tonne Reis monatlich, die wir an die ärmsten Familien verteilen. 750 Kinder sind dank einer weiteren grossen Spende eingeschult, an vierhundert Frauen bezahlen wir monatlich die Hüttenmiete und über  fünfhundert Familien erhalten Sozialhilfe, bis es ihnen besser geht und wir ihnen einen Mikrokredit auszahlen können.

50 Aids-infizierte Kinder, die bei uns gelebt hatten, konnten in ihre Familie, d.h. bei  Grosseltern oder Tanten, integriert werden, die Familien erhalten monatlich eine finanzielle Hilfe.
Ein eigens dafür eingestellter Sozialarbeiter besucht alle Kinder einmal im Monat und kontrolliert ihre Schulzeugnisse und Aids-Therapien.